Das Topothek Team rund um Franz Schmidt stellte an diesem Nachmittag die Topothek Tulln und ihre Grundidee den interessierten Besucherinnen und Besuchern vor. Am Beispiel der Fotoausstellung aus dem Vorjahr wurde der Unterschied zwischen kurzfristiger Sichtbarkeit ausgewählter Fotos und der dauerhaften Verfügbarkeit in einem digitalen Archiv, wie der Topothek, eindrucksvoll dargestellt. Anhand von Suchbeispielen ging es dann in die „Tiefen“ der Tullner Topothek. Ein Gustostückerl für Motorrad-Fans: die Suchergebnisse unter „Beiwagenmaschine“. Ein Blick in die ganz „junge“ Vergangenheit zeigt die Metamorphose des Minoritenplatzes, im Themenordner „Bauwesen“ unter „Entsiegelung“. Ein Zeitdokument, welches für die junge Generation interessant sein dürfte, die ja nicht wissen können, wie der Platz davor ausgesehen hatte.
Mit „Was heute passiert, ist morgen Geschichte“ wurde auf die Wichtigkeit nicht nur ‚alter‘, sondern auch rezenter Erinnerungsstücke hingewiesen. Zu den gezeigten Fotos gab es rege Diskussionen zwischen den Anwesenden über Bildinhalte und Erinnerungen dazu. Und so gingen an diesem Nachmittag einige mit dem Antrieb nach Hause, im eigenen Umfeld Bilder für die Topothek zu suchen.