Fischwirtschaft anno 1983. Was hat sich seither verändert? Nur die Mode der Kopfbedeckungen? © Christa Nagl

A / NÖ: Geras: Topothek online

Die niederösterreichische Stadtgemeinde Geras im Bezirk Horn ist sehr lange schon ein besonders beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel im Waldviertel, dank dem Stift Geras, dem Naturpark und der Kunstakademie. Und nun öffnet die Gemeinde ihre „digitale Schatz-Truhe“ und gewährt über die Topothek Einblick in ihre Geschichte.

Kurz einen Blick zurück: Wie so oft sind es alte Postkarten um 1900, die als Zeitdokument zur Verfügung stehen. Laut „Adressbuch von Österreich“ waren im Jahr 1938 in der Stadtgemeinde Geras ein Arzt, ein Tierarzt, ein Notar, zwei Rechtsanwälte, zwei Taxiunternehmer, zwei Bäcker, zwei Binder, ein Dachdecker, eine Eisenwarenhandlung, drei Fleischer, ein Friseur, eine Fuhrwerkerin, sechs Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, ein Glaser, eine Hebamme, ein Landesproduktehändler, ein Rauchfangkehrer, ein Sattler, zwei Schlosser, zwei Schmiede, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, ein Schuster, eine Sodawassererzeugung, ein Trafikant, drei Tischler, ein Wagner, ein Wasenmeister, ein Zivilgeometer und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es ein Hotel.

Vielleicht finden sich noch alte Fotos aus diesen oder späteren Tagen, um die Geschichte der Gemeinde so facettenreich wie möglich für die nächsten Generationen digital zu erhalten. Das engagierte Topothek-Team freut sich auf jegliche Unterstützung und alte Fotos, Videos, Dokumente etc.