Die Muster der Landschaft wandeln sich: das parzellierte Bauland der Ostsiedlung löst 1953 die Heumandln ab. © Emanuel Stadler

A / K: Radenthein: Topothek online

Eine Stadtgemeinde mit langer Geschichte hat nun ihre Topothek gestartet. Bereits für das ausgehende Mittelalter ist um Radenthein Bergbautätigkeit nachweisbar. Ab 1908 wurde das Magensitvorkommen industriell genutzt, das Werk in Radenthein entstand, von dem auch schon einige Fotos in der neuen Topothek zu sehen sind. Neben Magnesit wurde auch ein Granat-Vorkommen entdeckt, das der Gemeinde den Untertitel „Granatstadt“ verleiht.

Um anzuregen, weitere Quellen an ein Thema anzufügen, dient das Beispiel des Rathausbaues. Vom Modell – auch das ist bereits ein historisches Beispiel für die Art des Modellbaues in den 1950er-Jahren – bis zum fertigen Gebäude ist schon eine Bildstrecke zu sehen, an die sich bestimmt noch weitere Bilder und vielleicht auch Erinnerungen aus privaten Händen dazugesellen werden. Sind wir gespannt, wie sich die neue Quellensammlung von Radenthein entwickeln wird! Eine konkrete Einladung zur Mitarbeit ist die Fragestellung bei diesem Bild. Können Sie weiterhelfen?