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Wie startet man eine Topothek?

Voraussetzungen

Eine grundsätzliche Eigenschaft, die Sie als Topothekarin oder Topothekar mitbringen müssen, ist die Freude an der Abeit, historisches Wissen mitzuteilen und Material zugänglich zu machen. Dazu kommt auch die Freude, nach Quellen zu forschen, den Kontakt mit der Bevölkerung nicht zu scheuen und Ansprechpartner für die Belange der örtlichen Topothek zu sein.

Startphase

Nach dem technischen Einrichten einer Topothek durch uns und einer kurzen Einschulung (Handbuch als Print und online), können die Topothekare und Topothekarinnen mit der Einpflege starten. Am einfachsten ist der Start mit Einträgen, die aus einem bestehenden Archiv genommen werden. Für eine kleine Ortschaft können 50 Einträge schon ausreichen, um der Bevölkerung einen Eindruck von der künftigen Topothek zu geben. Während der Einpflege der ersten Einträge bleibt die Topothek für Besucher unsichtbar. Den Zeitpunkt, ab dem die Topothek den Besuchern zugänglich gemacht werden soll, bestimmen Sie – und die Topothek wird von uns „freigeschaltet“.

Aufbauphase

Durch Aufrufe in den örtlichen Medien wie in der Gemeinde- oder Vereinszeitung sowie durch Mundpropaganda durch die Topothekare kann leicht weiteres Material mobilisiert werden. Die Erfahrung zeigt, dass auch die regionalen Medien gerne Berichte über die Topothek übernehmen. So z.B. im Rahmen einer kleinen Pressekonferenz oder Eröffnungsveranstaltung. Eine Topothek soll ein ständig mit der Zeit weiterwachsendes Archiv sein, das die Ereignisse und die Veränderungen eines Ortes dokumentiert.

Die Topotheken

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